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    <title>LiveAtDot | Program</title>
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    <description>LiveAtDot | Live Music Venue, Bar and Restaurant, Internet Platform</description>
    <language>en</language>
    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 02:44:00 GMT</pubDate>
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<title>LiveAtDot | Program</title>
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    <title>
    2008-12-01  Danko Jones Grand Opening    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=32</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 02:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/2_danko_jones.jpg' /></span>
    1996 in Toronto gegründet, hat das Trio um den Namensgeber, Gitarristen und Sänger Danko Jones sich dem harten Weg verschrieben:

Bekanntheit durch pausenloses Touren in über 30 Ländern auf 5 Kontinenten! Kreuz und quer über den Globus, immer dort, wo es einen Club oder auch ein Festival aus dem Tiefschlaf zu befreien gilt, tauchen Danko Jones auf, um der Langeweile ein Ende zu setzen.

Und die Triebfeder, um dieses unheimliche Arbeitspensum durchzuhalten, heißt Rock - satt und authentisch, rau und markant.

Und das mit jener unverwechselbaren Attitüde, Songs zu schreiben, die lange im Gedächtnis haften bleiben.

Ihre ersten drei Alben „Born A Lion“, „We Sweat Blood“ und „Sleep Is The
Enemy“ atmen den unverfälschten Rock mit jeder Note aus.

Im November 2004 warf Danko noch ein Spoken Words-Album ins Rennen, auf dem er allerlei Humorigkeiten über das Dasein als Musikfan zum Besten gibt. Auf ihrem aktuellen Output „Never Too Loud“ – der Titel ist natürlich Programm – schüttet das kanadische Trio ein Füllhorn rockiger, rifforientierter Songs aus, die auch hohe melodische und songwriterische Qualität vorweisen.

Charakteristisch für ihre Musik sind die abgehackten Gitarrenpowerchord- und Singletoneriffs im Stile von AC/DC. Referenzpunkte lassen sich viele
ausmachen, aber die drei Jungs haben ihren ganz eigenen Charme. Ihre
Bühnenperformance ist vor allem von der leicht selbstironischen und vulgären Art des Frontmanns geprägt.

Fans von Kiss können sich schon mal über die immer weit heraus gestreckte Simmons-Zunge freuen. Aber keine Angst: Sein „Bühnen-Alter-Ego“ ist nur eine sarkastische Darstellung seiner selbst und der Gesellschaft.

Und die drei Matadore Danko, John Calabrese (Bass) und Damon Richardson (Schlagzeug) treten nicht, wie szene-typisch eventuell zu erwarten wäre, in abgerissenen Klamotten und fettigen Haaren auf die Bühne.

Ein Anzug muss es mindestens sein, am besten mit einem stylishen Hut, denn „today most men look like they just rolled out of bed“. Doch sobald das erste
Riff aus der Gibson Explorer ertönt, wird in bester AC/DC-Diktion stur,
straight und bierig gerockt.

Auf Festivals ist das eine Bank, im Club ein Erlebnis, das einer Zitatsammlung aus stereotypen Rockposen gleichkommt: breitbeinig, schwitzig, testosterongeschwängert.

Danko Jones ist nichts für Schöngeister, macht live aber um so mehr Spaß, womit LiveAtDot zur Eröffnung genau das präsentiert, um was es in erster Linie geht.
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-02  Groupshow Jan Jelinek, Andrew Pekler, Hanno Leichtmann    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=33</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 01:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/4_groupshow.jpg' /></span>
    Groupshow is a trio consisting of Jan Jelinek, Hanno Leichtmann &amp; Andrew Pekler. 

Although instrumental roles have yet to be finalized, Jan Jelinek tends to use a computer, effects boxes and a mixer to make sounds while Hanno Leichtmann frequently hits drums, cymbals and synthetic drum pads. At the same time, Andrew Pekler is often seen adjusting the settings of his guitar effects pedals. 

The resulting Groupshow sound can be described as a process of oscillation between the two poles of silence and noise, punctuated by periodic bursts of actual music. 

The individual pieces of music are usually constructed by using various combinations of the following three strategies: (a). starting quietly (b). becoming louder (c). becoming softer. Further strategies are currently in the research &amp; development phase. 
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-03  CLP Chris de Luca vs. Phon-O feat. Tunde Olaniran    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=3</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 00:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/1_clp.jpg' /></span>
    Unter dem Namen Funkstörung veröffentlichten Chris de Luca und sein Partner Michael Fakesch unzählige Releases auf Labels K7, Compost Records, Musik aus Strom und Acid Planet. 

Speziell ihre Remixes für Björk, Wu-Tang Clan, Speedy J und Plaid brachten dem italo-bayerischen Duo weltweite Anerkennung. Ihre Musik war immer „funky, but distorted” und galt stets als Versprechen für arrangierte Dekonstruktion, elektronische Teilchenlehre und netzlose HipHop-Akrobatik. Auf Funkstörung’s „Disconnected“-Tour 2004 spielte Phon.o als Support Act, und da es auch hier gut funkte, wurde er 2005 erneut als Wunschsupport für Funkstörung’s „Isolated Triple Media“ Release Party auf die Massen losgelassen. 

Nach der plötzlichen Auflösung von Funkstörung im Frühjahr 2006 mussten noch einige bereits zugesagte Gigs gespielt werden. De Luca fackelte nicht lang und bat Phon.o, den fehlenden Part von Michael Fakesch zu übernehmen. Noch nie hatte er mit jemandem auf der Bühne so gut harmoniert! Das spürten auch die rundum begeisterten Fans. 

Die Karten waren neu gemischt! Solo lebte de Luca seine Liebe zu Old School Hip Hop und Cut-Up-Beats mit dem Album „Deadly wiz da Disko“ im Jahr 2002 konsequent aus. Phon.o veröffentlichte etliche 12 inches, EPs &amp; zwei Alben auf den Labels Cytrax, Detroit Underground, Normoton, Tigerbeat6 und Shitkatapult. Nach ihrem sozialkritischen Beitrag „Ghetto Plastic”, der von den Zuständen in deutschen Altersheimen erzählt, haben sich die beiden in ein Studio eingeschlossen und arbeiten wie tollwütige Affen an neuen Tracks. Es gab bereits eine EP auf Boysnoize, ihr neues Album erscheint Ende Oktober.

Perfekt miteinander harmonierend bringen CLP seit 2006 die Floors in Clubs und auf Festivals mit ihren Kick-ass-Sets zum Beben. Die eigenwillige Kombination aus Hip Hop, Ghetto-Beats, Sexy-Booty-IDM und Dirty Techno bewegt sich außerhalb der für die heutige Zeit so typischen Genre-Grenzen. Freut euch auf einen schweißtreibenden Auftritt von Mensch(en) und Maschine(n).
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-04  Tumido Live Recording    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=12</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 23:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/1_tumido.jpg' /></span>
    Das Duo Gigi Gratt (Bass, Gitarre, Trompete) und Bernhard Breuer (Schlagzeug) aus Linz hämmert Bassläufe herunter, gegen die Jerichos Trompeten wie ein Ständchen klingen, und schafft es mit dem brillanten Auftakter &quot;Chubasco&quot;, den Rezensenten an die legendäre Wave-Band This Heat zu erinnern. 

Luftige Trompeten, schwere Bässe, Prog-Rock und Industrial-Noise ergeben ein dichtes Geflecht aus stilistischen Bezügen, die jedoch nie allzu dick aufgetragen als Zitat im Raum stehen bleiben. Das Cover, Gemäldemotiv einer barocken Orgie, macht klar: Post rock is the new barock. Hier darf geschwelgt werden, hier kann man sich (auch als bloßer Hörer) verausgaben. Und wenn schließlich Free-Form-Improvisationen mit Hardcore-Anklängen von einem Chor aufgegriffen werden, der wie eine burleske Parodie auf Thee Silver Mt. Zion klingt, ist der Höhepunkt des Zitat-Zitat-Pop erreicht, der allerdings gut funktioniert, da das Zitierte als Referenz völlig von der Dichte und dem Ideenreichtum dieser Musik absorbiert, sozusagen in orgiastischer Form verspeist wird.(intro.de)]]>
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-04  Public Enemy Aftershow Party DJ Lord, Ben*    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=19</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 22:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/1_dj-lord.jpg' /></span>
    Die viel zu lange Bühnenabstinenz hat endlich ein Ende: Public Enemy sind in der Stadt. Nach der mehrstündigen Show ist die Party noch lange nicht vorbei. Im LiveAtDot wird fleißig gescratcht und gerappt. DJ Lord ist seit fast zehn Jahren DJ der HipHop-Band und gilt nicht grundlos als Scratchmeister... 

LORD ASWOD, INTERNATIONALLY KNOWN AS DJ LORD, ORIGINALLY HAILED FROM SAVANNAH, GA., AND NOW CALLS ATLANTA HOME. DJ LORD HAS BEEN ACKNOWLEDGED FOR YEARS IN THE COMPETITION CIRCUIT AS ONE OF THE BEST TURNTABLISTS IN THE WORLD...HIS UPBRINGING ROLE MODELS IN THE TURNTABLE INDUSTRY INCLUDE CASH MONEY, CHUCK CHILLOUT, Dj SCRATCH, GRAND MASTER FLASH, JAM MASTER JAY, JAZZY JEFF, MARLEY MARL, MIXMASTER ICE, RED ALERT, TAT MONEY &amp; TERMINATOR X. RECOGNIZING THEIR SKILL, LORD SPENT YEARS HONING HIS CRAFT TO RAISE HIS CALIBER AMONGST THESE RENOWNED GREATS. AFTER DEMONSTRATING HIS TURNTABLE EXPERTISE FOR MEMBERS OF ONE OF HIP HOPS IMMORTAL PIONEERS, DJ LORD STEPPED UP TO FILL THE SHOES OF THE LEGENDARY TERMINATOR X FOR THE GROUP PUBLIC ENEMY.]]>
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-05  Matt Elliott (UK / Third Eye Foundation) + DJ Chez Mieke    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=35</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 21:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/matt-elliott.jpg' /></span>
    Matt Elliott has rather an atypical course... He used to work under the pseudo The Third Eye Foundation - emblematic figure of the English electronic scene recognized for his atypical electro tinted by drum&#039; N bass.

Since his first album under his own name The mess we made(domino records), Matt Elliott turns to compositions much more folk, forsaking the laptop and the machines - which go until disappearing, to return to more traditional instruments (guitar, piano, violin...).

Drinking song puts an emphasis on distant voices and ethereal ambiences. Guitars and keyboards are getting softer, almost affectionate, sometimes overwhelmed by drum n&#039; bass beats that carry the song upward. Choirs and echoes give an almost mystical dimension to the album. All the songs hold the audience spellbound.

Howling songs is the magnificent third and last part to the “songs trilogy”. We are back to this slavonic tune, without any definite frontier, whose only and constant heritage finds its roots in European music. This is a very haunted and personal piece of music which is the testimony of a unique talent where moving melodies follow other moving melodies balancing between ballad songs and folk music, madness and reason, revolt and despair. Howling songs sympathises with the surrounding world, it is a definitive observation in which one can feel, throughout the songs, an outraged sensitivity which is the signature of the artist. It is all the more sensitive that Matt’s voice is sometimes present without any chorus in the background, bringing to the whole both confidence and unquestionable heat.

Howling songs is, without a doubt, the most introspective album by Matt Elliott and the one which carries best his musical personality.

And by the way, a new album by The Third Eye Foundation is to be released in 2009!]]>
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    <title>
    2008-12-06  Intro Intim The Go! Team, Asobi Seksu    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=36</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 20:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/go-team.jpg' /></span>
    It’s been long, far too long, but they’re back with a box full of tricks and a fistful of treats.  Back once again it’s The Go! Team, with another treble-heavy adventure in audio, their second album Proof of Youth due for release on 10 September 2007. 

2004’s Mercury Music Prize nominated and 250k selling debut album Thunder Lightning Strike came from nowhere to win plaudits and fans alike worldwide with its hybrid of old school hip hop, noise band work outs, TV action show theme tunes and Motown horn blasts. The live show, all electro hand claps, dueling drumkits  and garage band guitar thrashings saw the band headline stages at Glastonbury and Reading/Leeds, tour the UK and the US with The Flaming Lips and Sonic Youth and steal the show at Coachella and Lollapalooza.

Asobi Seksu (colloquial Japanese for “playful sex”) released its self-titled debut album in 2004 to significant critical acclaim, winning rave reviews from the New York Times, Nylon, Under the Radar, YRB, and XLR8R, among others; scoring a #1 video on mtvU’s Dean’s List with the song “Walk on the Moon;” garnering a top ten spot on CMJ’s radio charts; and becoming an instant favorite in the NYC scene, playing packed shows at the Bowery, Knitting Factory, and Mercury Lounge.]]>
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-09 Best Works &amp; Support-Agency present: Glass Candy    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=37</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/glasscandy.jpg' /></span>
    Man schreibt das Jahr 1996 in Portland, Oregon, und das Haustier hat Hunger. Es handelt sich um den Hasen von Ida No. Karotten müssen ran. 

Schnell in den Lebensmittel-Laden und siehe da- man befindet sich plötzlich mitten in einem Gespräch über Andy Warhol und Synthesizer mit dem netten Verkäufer Johnny Jewel. Die Sympathie ist von Anfang an vorhanden und als Johnnys Freundin ihn nur eine Woche später verlässt, ziehen beide zusammen in eine Wohnung. 

Man beginnt gemeinsam zu musizieren, die Jahre ziehen ins Land und plötzlich läuft im Jewel`schen Plattenspieler „Radio Activity“ von Kraftwerk in Dauerschleife. Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit fällt Ida ein Bass im heimischen Instrumentenladen ins Auge, der wie für Johnny gemacht zu sein scheint. 50 Dollar und einen überraschten Mitbewohner später, sitzt man zusammen und schreibt noch in derselben Nacht die erste Single „Brittle Women“, die 1999 veröffentlicht wird. Es folgen einige 7“- Platten auf Troubleman Unlimited Records, bevor erst 2003 ihr Debüt-Album „Love, Love, Love“ veröffentlicht wird. Zwischenzeitlich ist Johnny außerdem damit beschäftigt das Album der Chromatics zu produzieren und als 2004 deren Ende nahe zu sein scheint, springt er kurzfristig unterstützend ein. 

Noch im selben Jahr erscheint eine weitere Glass Candy EP „Life After Sundown“, gefolgt von „Iko Iko“ 2005. Die bisher ständig wechselnden Drummer werden schließlich ganz weggelassen und auf die Zwei-Frau-/Mann-Konstellation mit rein analogen Geräten gesetzt. 2007 erscheint schließlich die „I always say yes“ EP auf Troubleman Records, bevor die beiden Ende des Jahres „B/E/A/T/BO/X“ auf dem Major-Label Italians Do It Better veröffentlich. Disko-Songs, die vorwiegend Ida Nos Gesang in den Mittelpunkt rücken und nicht nur so klingen wie Rollschuh-Bahn mit Freitag-Abend-Sause, sondern perfekt dazu passen würden. 
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-10  Martin Gallop supp. act: Sven van Thom    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=38</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/martin-gallop.jpg' /></span>
    Eigentlich wollte sie nur spielen – jetzt scheint es Annett Louisan wohl doch ernst zu sein. Sie ist frisch verliebt, der Mann an ihrer Seite heißt Martin Gallop und der ist heute gemeinsam mit Sven van Thom bei Live At Dot. 

Nach jahrelangem Touren als Licht- und Tontechniker mit einer europäischen Poptheater-Gruppe und zwei Indie-Alben mit seiner Band Bogus Brothers gewann Martin Gallop 2000 den kanadischen Songwriting-Contest. Mit dem Preisgeld nahm er sein erstes Soloalbum „How Much Is The World?“ auf, das 2002 beim kleinen Berliner ulftone-Label erschien. Seine Songs resultieren aus Musikbesessenheit, Erfahrungen, Versuchungen, Scheitern, Gewinnen und dem Drang, dem ganzen einen Sinn zu geben. Die Eindringlichkeit, die in keiner Note aufdringlich wirkt, macht den Roots-Pop seines Major-Debüts „Strange Place Called Home“ zum Solitär. 

Seine Pop-Sensibilität hat Gallop nie geleugnet, doch seine Musik ist das Destillat einer lebenslangen Suche nach Verbundenheit, Verständigung und Veränderung. Mit Texten, die das alltägliche emotionale Chaos spiegeln, die Seele streicheln und peitschen, Körper und Geist revitalisieren. 

Mit Musik, die trotz des Indie-Habitus ihres Verfassers nicht stur nach größtmöglicher Authentizität heischt, sondern mitunter augenzwinkernd Klischees aufgreift, mit ihnen spielt und am Ende dann doch keinem Vergleich standhält. Lasst euch auf die Erzählkunst von Martin Gallop ein, in der verblasster Glanz und wahrhaftige Schönheit, Scham und Schande, Himmel und Hölle, Tag und Nacht in eingängige und trotzdem komplexe Melodiebögen gebettet werden. 

Ein großes Herz hat auch Sven van Thom. Wie sonst sollte jemand so schöne und zugleich traurige Lieder schreiben können? Seit September steht sein Debüt-Album „Phantomschmerz“ in den Läden. Darauf gibt es ausgereiftes Songwriting zwischen nachdenklicher Schönheit und absurdem Humor zu hören. 

Eingewebt in die gewitzten Texte ist da eine ganz tiefe Melancholie - man fühlt sich ertappt und berührt von den Geschichten, die sich irgendwie alle ums lustvolle Versagen drehen. Sven van Thom selbst beschreibt die Musik als „das uneheliche Kind von Indie und Schlager“, und das trifft es ganz gut. Dazu gibt es gespenstische Spaghetti-Western-Gitarren à la Ennio Morricone und seine sonore Stimme, die von sozialen Randgruppen erzählt, wie zum Beispiel von Albino-Apachen oder verliebten Terroristen. Freut euch also auf einen herzzerreißenden Abend.
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    </item><item>
    <title>
    2008-12-11  Orientation    </title>    
    <link>http://www.liveatdot.com/program/details.php?id=39</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:44:00 GMT</pubDate>
    <description><![CDATA[<span style="float:left;">
    <img src='http://www.liveatdot.com/programm/thumb/orientation.jpg' /></span>
    Ihr wegweisender Nu-Oriental Sound, eine explosive und brillante Mischung aus Orient und Okzident, verhalf Orientation zu Soundtracks für Fatih Akin’s Filme „Gegen die Wand“, „Kebap Connection“, „Süperseks“ und zu Tourneen mit Stars wie Tarkan oder Muhabbet. 

Das siebenköpfige Kollektiv bedient sich der großen Schatztruhe, die Berlin in musikalischer Hinsicht zu bieten hat. Dementsprechend gefächert ist auch das Umfeld der Musiker von Orientation. Weder musikalisch noch hinsichtlich der Herkunftsländer der Musiker setzen sie sich irgendwelche Grenzen und brillieren dabei mit unbändiger Spielfreude und überraschenden Arrangements. Orientation verschmelzt soulige, clubtaugliche Grooves mit sehnsüchtigen arabesquen Melodien, funkige Sounds mit herber Percussion. Traditionell anmutende Melodien aus Balkan und vorderem Orient werden urban-elektronisch interpretiert.

Ihr wegweisendes Album „Bosporus Bridge“, das bis heute Musiker und Produzenten beeinflusst, war wochenlang in den deutschen und europäischen World-Music-Charts. Mit ihrem Album „9 in Istanbul, 8 in Berlin“ und seinem erfrischend und kunstvoll gefertigtem Bosporus Sound schufen Orientation erneut einen globalen Soundtrack. Hinter der augenscheinlichen Stunde Zeitunterschied verbirgt sich der uralte und ewig junge 9/8-Takt, der vom Balkan bis tief ins asiatische Festland hinein die Grundlage bildet für Zigeunermusik und klassisch türkische Hochzeitstänze. Gepaart mit Funk- und Jazzeinflüssen entstehen durch den ungeraden 9/8 Takt kosmopolitisch-orientalische Songs, die tanzbare Beats mit schnörkelreichen Melodien verbinden. Was wie ein Märchen aus 1001 Nacht begann, begeistert heute ein bunt gemischtes Publikum. In der Türkei hat Orientation regelrecht Kultstatus erreicht.

Der Band gewordene Vielvölkerstaat hat kürzlich sein drittes Album „Orientation Biz“ veröffentlicht und liefert heute eine unverblümte Einladung zum Tanz und zu einer Reise in ferne Welten. Orientation ist der im wahrsten Sinne des Wortes klingende Beweis dafür, dass die Kultur des „Morgenlandes“ der des „Abendlandes“ nicht widerspricht. Ohne Morgen kein Abend und umgekehrt. Orientation schließt den Kreis.
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